Erweitertes Angebot bei der Greta App in Aussicht

Das Team von Greta & Starks im Dezember 2019. Das Bild zeigt acht Personen vor dem Greta-Logo.

Tolle Aussichten sind das!
So viel können wir schon einmal verraten, nachdem wir dem Team von Greta vor kurzem beim Arbeiten über die vielen Schultern schauen durften.

Aber alles steht und fällt damit, daß die App funktioniert und das erfordert eine aufwendige

regelmäßige Wartung!

Dafür zuständig sind unter anderem spezielle Entwickler für Android, iOS und die Datenbank. Zum Beispiel müssen nach jedem Update von Apple oder Android auch die Apps von Greta entsprechend angepaßt werden.

Besonders wichtig ist dem Team der Austausch mit den Anwenderinnen und Anwendern!
Die vielen Rückmeldungen und Vorschläge sind sehr hilfreich, die App noch benutzerfreundlicher zu machen und die Synchronisation zu verbessern.
In dem wöchentlichen Newsletter werden die Zielgruppen auch immer wieder dazu ermuntert, Filmwünsche zu äußern. Und um das Angebot der bereitgestellten Filme erweitern zu können, was ebenfalls auf der Agenda steht, absolvierte die App ein

Sicherheits-Audit!

Dieser umfangreiche Prozeß dauerte zwei Jahre und ist nun abgeschlossen.
Und jetzt wird es sehr technisch: Das Ergebnis des Audits ist eine noch höher verschlüsselte Datenbank, die Verschlüsselung aller Daten und Verbindungen und ein zertifizierter Ablauf für den Umgang mit Daten. Die abschließende Prüfung und Zertifizierung übernahm eine externe Firma.
Mit dem nächsten größeren Update der Greta App im Sommer werden die Filmfans viele Filmtitel von Warner Bros. und anderen US-Studios in der Filmauswahl entdecken können!

Es wird aber auch an einem ganz neuen Produkt gearbeitet, dem

Hörfilm!

Hörbücher und Hörspiele erfreuen sich bei jung und alt, sehend wie nichtsehend, wachsender Beliebtheit. Letztere sind aufwendig produzierte akustische Inszenierungen von Geschichten mit verteilten Sprecherrollen, Geräuschen und Musik.

Diese Voraussetzungen bringen Kinofilme mit dem Filmton und den in der Filmauswahl der App aufgeführten Audiodeskriptionen von Hause aus mit.
Bis jetzt verbindet die Greta App beides nur vor einer Leinwand oder einem Bildschirm.
Warum soll das nicht auch wie bei Hörbüchern oder Hörspielen zum Genießen für zu Hause oder unterwegs als Hörfilm möglich sein, fragte sich das Team!

Und so soll es funktionieren:
Für einen Kostenbeitrag von 2,29 Euro kann man sich den gewünschten Hörfilm bei der App herunterladen und damit auch noch sein Lieblingskino (Auswahl bei der App) unterstützen. Von diesem Betrag gehen 30% an die Stores (AppStore, GooglePlay) und 30% an die Rechteinhaber.
Greta reicht ihren 40-prozentigen Anteil in Höhe von ca. 0,92 Euro für mindestens sechs Monate an die Kinos weiter!
Los geht es, sobald alle noch offenen Fragen mit den Rechteinhabern geklärt sind.
Wir geben gerne Bescheid, wenn es soweit ist, und freuen uns, daß auf diesem Weg auch die von Kinoblindgänger produzierten Audiodeskriptionen noch viel öfter gehört werden können!

Nutzen, was schon da ist!
Dieser Gedanke steckt hinter den demnächst angebotenen Hörfilmen und der geplanten

Mehrsprachigkeit!

Für fast alle Kinofilme gibt es Untertitel und Synchronfassungen in gleich mehreren Sprachen.
Warum diese nicht auch gebündelt bei der App anbieten?

Dann könnten sich Kinobegeisterte die Sprachfassung ihrer Wahl als Audio oder die Untertitel herunterladen. Die App synchronisiert sich dann wie gewohnt mit dem Filmton im Kinosaal.
Egal ob eine Italienerin, ein Franzose, eine Polin, ein Engländer oder eine Türkin, alle Filmfans könnten gemeinsam einen Film genießen und an denselben Stellen lachen und weinen!

Wir von Kinoblindgänger sehnen uns nach der langen Zwangspause nach diesen Momenten!

Das Team von Greta versucht mit diesen Projekten, das Angebot für alle noch attraktiver zu machen und noch mehr barrierefreie Inhalte bereitzustellen. Also lassen wir das Team wieder in Ruhe weiterarbeiten und sagen „Danke“ an die App, unsere unverzichtbare und zuverlässige Partnerin!

Das Foto zeigt das Team von Greta & Starks im Dezember 2019. V.l.n.r.: Nakharinh Phomsouvanh, Kim Sumin, Anne Brabender, Jennifer Ann Priest, Fabrizio Ciacchi, Carina Misobuchi, Andres Schüpdach und Seneit Debese

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